Leckere Pausenbrote im neuen Look

Pausenbrote, die ankommen

Wer kann sich nicht an die langweiligen Käse- und Wurstbrote erinnern, die Mama früher in den Schulranzen packte? Oft genug landeten die überall, nur nicht dort, wo sie gebraucht wurden. Nämlich im Bauch des hungrigen Schulkindes. Doch jetzt ist Schluss mit schnöden langweiligen Schulstullen. Tatsache ist, dass die Pausenbrote wichtig für gute Schulleistungen sind. Einfach weglassen gilt nicht. Das zweite Frühstück soll nicht nur gesund sein und die Energiespeicher der Kinder auffüllen, es muss auch lange satt machen und im besten Falle gut aussehen. Ganz schön viel, auf was Mütter heutzutage alles achten müssen, oder? Doch eigentlich ist es nicht schwer, ein Brot zu machen, welches sogar Schulbrot-Muffel gern auspacken und verputzen.

Kinder essen Brot in der Schulpause
Eine lecker gefüllte Brotdose macht Kindern einfach Spaß – und unterstützt eine gesunde Ernährung.

Das richtige Brot

Verwenden Sie möglichst Vollkornbrot, denn das hält länger satt als Brot aus Weißmehl. Wenn Ihr Sprössling das nicht mag, dann machen Sie einen Kompromiss, indem Sie eine Scheibe gesundes Körnerbrot belegen und diese mit einer Scheibe Graubrot bedecken. Wenn es unbedingt Toastbrot sein muss, dann greifen Sie zu Vollkorntoast. Stets gilt, lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Schneiden, schnippeln, formen und stapeln Sie ruhig, was das Zeug hält. Mit Keksausstechern lässt sich nicht nur Plätzchenteig in Form bringen!

Verschiedene Sorten Brot
Es gibt viele Brotsorten. Entscheiden Sie sich für eine, die gut zu den Wünschen Ihrer Kinder passt.

Clever belegen

Pflanzliche Streichfette (z. B. Rama Original), Leberkäs, Topfen, oder Brotaufstriche bringen Geschmack aufs Brot. Topfen können Sie mit etwas Honig, Senf, Tomatenmark oder Kren verrühren. Dadurch bekommt er etwas mehr Pep. Aufs Brot kommt dann, was dem Kind schmeckt: Wurst, Käse oder auch mal Honig oder Marmelade. So eine kaltgerührte Obstkonfitüre ist im Nu selbst gemacht und enthält sogar noch alle gesunden Vitamine. Und keine Sorge: Es ist die Menge, die den Unterschied macht. Zu viel Süßes oder zu fette Beläge sind immer schlecht für die Konzentration. Wenn Sie nach dem Motto „Weniger ist mehr“ belegen, machen Sie nichts verkehrt.

Brot mit Butter in Herzform

Obst, Gemüse und mehr

Auch dünn in Scheiben geschnittenes Obst mit etwas Honig beträufelt schmeckt den meisten Kindern. Erdbeeren, Banane, Birne oder Mango sind schön süß, da können die Kleinen einfach nicht widerstehen. Wurst und Käseaufschnitt schmecken mit einem kleinen Salatblatt, dünnen Umurken- oder Radieschenscheiben gleich viel frischer. Mit einem Sparschäler lassen sich sogar sehr dünne, lange Scheiben von Karotten wunderbar aufs Brot drapieren. So lässt sich gesundes Gemüse dem hungrigen Nachwuchs mühelos untermogeln. Ein Geheimtipp sind Knuspermüsli oder gehackte Nüsse. Nicht zu viel, aber in Maßen aufs Brot gestreut, sorgen sie für einen herrlichen Knuspereffekt beim Essen.

Obstdose mit Brot
Vielfalt und Abwechslung sind die Stichworte, auf die es bei einer gut gemachten Brotdose ankommt.

Kleine überraschende Beilagen

Ausschließlich Brot ist ja auch langweilig. Doch mit zwei, drei Cocktailwürstchen, einem gekochten Ei, Käsestücken oder Gemüsesticks sieht es nicht nur bunter in der Dose aus, sondern das Kind isst auch abwechslungsreicher. Toll und überraschend sind zum Beispiel Nergi, eine süße Minikiwi, die komplett gegessen werden kann, oder Minigemüse wie Umurken und Paprika. Die sind niedlich anzuschauen und mit einem Happs aufgegessen. Was immer geht, sind traditionelle Obstsorten wie Weintrauben, Erdbeeren, Him- oder Schwarzbeeren. Ein kleiner Joghurt oder Saft kommt auch immer gut an.

Hübsch herrichten

Die größte Aufgabe besteht darin, das liebevoll zusammengestellte Brot und seine Beilagen ebenso mit Hingabe zu verpacken. Das Auge isst mit, das gilt vor allem bei Kindern. Stimmt die Optik, kommt der Appetit von alleine. Es gibt viele Möglichkeiten, das Brot so herzurichten, dass es mit einer langweiligen Klappstulle keine Ähnlichkeit mehr hat. Doch manchmal muss es nicht mal Brot sein. Wraps, Muffins oder Waffeln machen eine ebenso gute Figur und können süß oder herzhaft gebacken werden.

Sandwich und Wrap wunderschön verpackt
„Mit Liebe gemacht“ lohnt sich. Ihre Kinder werden es Ihnen danken, wenn Sie sich bei der Zubereitung des Pausenbrotes richtig ins Zeug legen.

Ihr kleiner Verpackungs-Guide

Besorgen Sie Frühstücksbrotpapier zum Verpacken. Es gibt einfarbige und bunt gemusterte Varianten. Wickeln Sie Brote, Wraps oder Snacks darin ein. Umwickeln Sie alles mit Küchenfaden, damit beim Essen die Finger sauber bleiben. Schreiben oder malen Sie kleine Botschaften darauf. Aufkleber und Masking-Tape kommen auch gut an.

In Brotpapier eingewickelte Baguettes

Bauen Sie Türmchen. Schneiden Sie dazu Brot, Wurst, Käse und Gemüse in kleine Stücke und stecken Sie sie abwechselnd auf einen Spieß. Obst und Gemüse können ebenfalls auf lange Schaschlikspieße aufgespießt werden. So macht das Naschen mehr Spaß.

Brotspieße mit Gemüse

Füllen Sie Joghurt schichtweise mit Müsli und Früchten in Marmeladengläser. Das sieht schön aus und das Schulkind darf später in der Pause schütteln, damit sich alles vermischt.

Müsli mit Joghurt im Marmeladenglas zum selber schütteln