Grillfleisch marinieren – so geht's!

In drei ganz einfachen Schritten zur perfekten Grillfleisch-Marinade

Eine gute Marinade intensiviert den Eigengeschmack des Fleisches und macht es wunderbar zart. Fertig mariniertes Grillfleisch im Supermarkt zu kaufen spart zwar Zeit, aber den persönlichen Geschmack trifft man am ehesten, wenn man sein Fleisch selbst mariniert. Für das beste Ergebnisse sind lediglich drei Schritte zu beachten:

Marinade

1. Die Zusammensetzung

Eine Marinade besteht aus den drei Grundkomponenten Öl, Säure (Essig oder Zitronensaft) und Gewürze. Während die Säure das Fleisch locker und zart macht, sorgt das Öl dafür, dass es nicht am Rost anhaftet, verschiedene Gewürze bringen den richtigen Geschmack dazu.

Bei der Verwendung von Öl sollte am besten immer ein hitzestabiles Öl verwendet werden, denn native oder kaltgepresste Varianten haben einen zu niedrigen Rauchpunkt und verbrennen zu schnell.

Statt Öl eignet sich auch Rama Bratprofi gut.

Bei den Gewürzen ist alles erlaubt, was schmeckt. Einzig das Salz sollte man erst kurz vor dem Grillen oder auch erst nach dem Grillen auf das marinierte Fleisch geben. Wenn es zu früh hinzugefügt wird, entzieht es dem Fleisch Flüssigkeit und das schadet dem Röstaroma.

Welche Kräuter passen zu welchem Fleisch:

Die Zusammensetzung

2. Die Zubereitung

Wenn Sie sich für eine Zusammensetzung entschieden haben, bereiten Sie Ihre Marinade am besten erst direkt vor dem Einlegen zu. Dann einfach alle Zutaten nach Rezept in einer großen Schüssel vermengen und das gewaschene und trocken getupfte Fleisch komplett damit bedecken. Bei größeren Stücken die Marinade mit der Hand leicht einmassieren. Dann den Deckel schließen oder die Schüssel gut mit Alufolie abdecken und das Fleisch in den Kühlschrank stellen.

Für die Ziehzeit gibt es einige Faustregeln:

Die Zubereitung

3. Das Grillen

Das marinierte Fleisch sollte man erst direkt vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen, dann abtropfen lassen und gut trocken tupfen. So verhindert man, dass Reste der Marinade in die Glut gelangen und sich ungesunder Rauch bilden kann.

Wer nicht direkt auf dem Rost grillen möchte, kann das Fleisch auch in speziellen Grillpfannen oder einer Holzplanke zubereiten.

Das Grillgut zu Anfang kurz über die größte Hitze legen, bis sich auf einer Seite eine Kruste gebildet hat, dann bei indirekter Hitze komplett durchgaren. Zum Schluss noch 2-3 Minuten ziehen lassen, damit sich der Bratensaft schön verteilt, und je nach Geschmack salzen  – Guten Appetit!